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Oberliga Niedersachsen 2010/11 - Spielbericht

16. Spieltag - Sonntag, 21.11.2010 - 14:00
FC Hansa Lüneburg - Eintracht Nordhorn 3:1 (3:1)


Grafschafter Nachrichten

Eintracht vergisst das Toreschießen
Nordhorner Oberliga-Fußballer verlieren 1:3 beim FC Hansa Lüneburg

ml/up Lüneburg. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben im Auswärtsspiel beim FC Hansa Lüneburg eine 1:3 (1:3)-Niederlage kassiert. Die Grafschafter verloren die Partie im ersten Durchgang, als sie es versäumten, gute Torchancen in Treffer umzumünzen. „Wenn wir die Tore nicht machen, macht sie der Gegner“, sagte Eintracht-Trainer Shefqet Lajci, der seiner Mannschaft abgesehen von der Chancenverwertung für die ersten 45 Minuten ein gutes Zeugnis ausstellte. „In der ersten Halbzeit haben wir Fußball gespielt, nach der Pause war das aber zu wenig“, sagte Lajci.

Die Nordhorner hätten bereits in der 2. Minute in Führung gehen können, doch scheiterte Bertino Nacar beim Abschluss eines Sololaufes am gut reagierenden Lüneburger Torhüter Alexander Walter. Auf der Gegenseite fing Eintracht-Keeper Andre Lange einen Heber von Dennis Tornieporth ab (3.) und deutete damit an, dass auf ihn Verlass ist. Trainer Lajci bescheinigte nach der Partie denn auch nur seinem Torhüter eine gute Leistung.

In einem Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gingen die Gastgeber in der 12. Minute durch Pascal Eggert in Führung. Eintracht antwortete jedoch postwendend mit dem Ausgleich durch Steve Sam (16.), der nach einem Nacar-Schuss goldrichtig stand und abstaubte. Umstritten war dann die Entstehung der erneuten Lüneburger Führung: Zwar berührte Eintracht-Innenverteidiger Sebastian Terdenge den Ball in der 19. Minute klar mit der Hand, die Frage war jedoch, ob er dabei inner- oder außerhalb des Strafraumes stand. Für Schiedsrichter Mario Birnstiel war die Sache klar, er entschied auf Elfmeter – und Torben Tutas verwandelte zur 2:1-Führung der Gastgeber. Eintracht-Coach Lajci dazu: „Das war nicht im 16-er, ich habe genau auf der Höhe gesessen.“

Drei Minuten später hatten die Nordhorner durch Kevin Thiel die Chance zum Ausgleich, doch erstens jagte er einen Abpraller über das Tor und zweitens entschied das Schiedsrichter-Gespann auf Abseits. Pech hatten die Nordhorner auch in der 35. Minute, als Herion Novaku eine Hereingabe nur um Haaresbreite verpasste. Stattdessen erzielte Luc Ndjock per Kopf die 3:1-Führung der Gastgeber.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie. Die Nordhorner hatten Chancen durch Novaku (68.) und Zoran Milosevic (81.), die jedoch ungenutzt blieben, sodass die 3:1-Führung der Lüneburger auch der Endstand war. „Wir sind selber schuld, denn wir haben nicht frühzeitig das Tor gemacht“, sagte Eintracht-Trainer Lajci, der monierte, dass seinem Team bei einer ähnlichen Situation wie in der ersten Hälfte ein Handelfmeter verwehrt blieb.


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