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Oberliga Niedersachsen 2010/11 - Spielbericht

33. Spieltag - Sonntag, 01.05.2011 - 15:00
Eintracht Nordhorn - Arminia Hannover 4:1 (2:0)


Grafschafter Nachrichten
Eintracht: Sam löst die selbst erzeugte Spannung
Nordhorner Oberliga-Fußballer dominieren beim 4:1-Sieg gegen Arminia Hannover

Von Martin Lüken

Nordhorn. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn sind durch einen 4:1 (2:0)-Sieg im Heimspiel gegen Arminia Hannover auf den sechsten Tabellenplatz vorgerückt. Die Mannschaft von Trainer Shefqet Lajci dominierte die Partie nach Belieben, ließ mit einem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken aber etwas die Zügel schleifen. Die Gäste konnten so auf 1:2 verkürzen (67.), ehe der eingewechselte Eintracht-Torjäger Steve Sam mit seinem 14. Saisontreffer die von den Nordhornern selbst erzeugte Spannung auflöste. „Wir haben das Spiel die ganze Zeit bestimmt und hätten höher gewinnen müssen“, sagte Eintracht-Trainer Lajci, dessen Kollege Bernd Krajewski treffend feststellte: „Die Nordhorner haben so viel gemacht, wie sie mussten.“

Die Nordhorner erwischten mit dem 1:0-Führungstreffer durch einen Kopfball von Dennis Thüroff (5.) einen sehr guten Start. Die Eintracht-Fußballer ließen den Ball gegen tief stehende Gäste in den eigenen Reihen zirkulieren, übertrieben das Kurzpassspiel auf engem Raum aber bisweilen etwas und vernachlässigten auch das Spiel über die Flügel. Trotzdem ergab sich für die Nordhorner eine Reihe guter Möglichkeiten. Einen weiteren Treffer konnten die etwa 250 Zuschauer im Eintracht-Stadion aber erst bejubeln, als Mannschaftskapitän Herion Novaku den Ball per Elfmeter im Tor versenkte (30.). Schiedsrichter Mario Bernhardt (Wienhausen) hatte auf Strafstoß entschieden, nachdem sein Assistent ein Foul an Danny Arend signalisiert hatte. „Wir hatten eine gute Chance und haben praktisch im Gegenzug das 0:2 bekommen“, blickte Arminia-Coach Krajewski auf diese Phase zurück, in der Michael Zydeck freistehend am langen Eck vorbei geschossen hatte (26.), ehe die Gastgeber zum zweiten Mal trafen.

Als das weiter dominante Spiel der Nordhorner im zweiten Durchgang nur noch nach halber Kraft aussah, nutzte Arminia-Stürmer Garip Capin ein Missverständnis in der Eintracht-Abwehr zum 1:2-Anschlusstreffer (67.). „Das Tor haben wir Hannover geschenkt“, grantelte Nordhorns Trainer Lajci. Er schickte mit Steve Sam und Vargin Der zwei Offensivkräfte aufs Feld, die je ein Mal trafen und somit auf den 4:1-Endstand erhöhten. Der gönnte sich beim Torjubel eine gelbe Karte: Der Angreifer zog sein Trikot aus, um ein selbst gemaltes T-Shirt mit dem Namenszug seines Mitspielers Zoran Milosevic, der Nummer 10 und der Aufschrift „400 Spiele“ zu zeigen. Hintergrund: Milosevic war vor der Partie für 400 Einsätze im Eintracht-Trikot geehrt worden. Andre Lange sicherte den Drei-Tore-Vorsprung, als er in der 82. Minute einen von Maik Herisch geschossenen Foulelfmeter parierte.


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