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Oberliga Niedersachsen 2010/11 - Spielbericht

4. Spieltag - Sonntag, 29.08.2010 - 15:00
Eintracht Nordhorn - Teutonia Uelzen 2:1 (1:0)


Grafschafter Nachrichten

Eintracht: Arbeitssieg in Unterzahl
2:1-Erfolg gegen Teutonia Uelzen

Von Martin Lüken - Nordhorn. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben am Sonntag gegen Teutonia Uelzen den ersten Heimsieg der neuen Saison gefeiert. Das Team von Trainer Shefqet Lajci musste beim hart erkämpften 2:1 (1:0)-Erfolg gegen die Ostniedersachsen fast das ganze Spiel in Unterzahl agieren, da sich Innenverteidiger Maik Bollmann in der Anfangsphase mit einer Notbremse selbst aus dem Spiel genommen hatte - Rote Karte nach 13 Minuten. Die Treffer für die Grafschafter erzielten Dennis Thüroff (7.) und Bertino Nacar (74.); Uelzen verkürzte in der 77. Minute durch Francesco Sabatino auf 1:2.

Am Platzverweis für Bollmann gab es nichts zu deuteln: Der Innenverteidiger spielte Uelzens Markus Börngen den Ball genau in die Füße und wusste sich danach nicht anders zu helfen, als den Teutonia-Spieler auf seinem direkten Weg zum Tor festzuhalten (13.). „Die Rote Karte war verdient“, sagte Eintracht-Trainer Shefqet Lajci, der ansonsten nicht mit jeder Entscheidung von Schiedsrichter Markus Büsing einverstanden war und nach einem besonders lautstarken Protest in der 71. Minute auf die Tribüne geschickt wurde.

Als Bollmann das Feld verlassen musste, führte die Eintracht bereits mit 1:0, denn der sehr agile Dennis Thüroff hatte sein Team nach sieben Minuten in Führung gebracht.

Die Nordhorner verhielten sich mit einem Mann weniger auf dem Platz taktisch gut, ein Unterschied war nicht zu erkennen. Das Team von Lajci spielte sich einige gute Möglichkeiten heraus, hatte auf der anderen Seite aber auch Glück, dass die Gäste zum Teil einfach zu harmlos agierten. Besonders einem Fehlschuss von Pietro Papa in der 53. Minute war es zu verdanken, dass sie die Führung hielten. Papa schoss den Ball aus fünf Metern Entfernung im Fallen über das leere Tor – das hätte aus Sicht der Gäste der Ausgleich sein müssen.

Allein vor dem Torwart vergab auch der emsige Bertino Nacar zunächst in der 59. Minute, ehe der Eintracht-Angreifer eine Viertelstunde später mit einem sehenswerten Rechtsschuss ins linke Eck zur 2:0-Führung den Deckel drauf machte – dachten zumindest die Zuschauer im Eintracht-Stadion. Weil Uelzen aber ganz schnell durch Francesco Sabatino zum 1:2-Anschlusstreffer kam (77.), blieb die Partie bis zum Schluss spannend. Auch, weil Nils Höting und Oliver Temelkov in der Nachspielzeit weitere Großchancen ungenutzt ließen.


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