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Oberliga Niedersachsen 2011/12 - Spielbericht

9. Spieltag - Sonntag, 02.10.2011 - 15:00
Lüneburger SK Hansa - BSV Rehden 0:0


Diepholzer Kreisblatt

Rehden kann das Lüneburger Bollwerk nicht knacken – 0:0
Oberligist verpasst Sprung an die Spitze / „Davon geht die Welt nicht unter“

REHDEN · Jürgen Stoffregen mochte nicht so recht bewerten, ob das Glas am Ende nun halbvoll oder halbleer war. Mehr als das 0:0 beim Tabellen-16. Lüneburger SK war für Fußball-Oberligist BSV Rehden nicht zu holen gewesen – und so entschied sich der BSV-Coach, die positiven Dinge aus dem Spiel mitzunehmen.

„Wir haben wieder einmal kein Gegentor kassiert, gut dagegengehalten und uns Chancen erarbeitet. Damit muss man auch mal zufrieden sein, denn wir sind auf einen Gegner getroffen, der aufopferungsvoll gekämpft, mit zwei Riegel dagegengehalten und alles reingeschmissen hat“, erklärte Stoffregen.

Dass seine Mannschaft mit dem Unentschieden den Sprung an die Tabellenspitze verpasst hat, nahm der Rehdener Trainer gelassen zur Kenntnis. „Davon geht die Welt nicht unter“, resümierte der Fußballlehrer: „Man kann nicht von uns erwarten, dass wir jedes Spiel gewinnen, obwohl wir das natürlich am liebsten möchten.“

Diesmal aber hatte der Gegner aus Lüneburg etwas dagegen und auch die erste Chance des Spiels, doch Mohamed Aidara scheiterte mit einem 22-Meter-Schuss an BSV-Keeper Rene Damerow (7.). In der 23. Minute hatten dann die Rehdener den Torschrei auf den Lippen, doch Benjamin Belka verpasste eine Hereingabe von Christian Schiffbänker um Haaresbreite. Fünf Minuten später verzog Thorsten Tönnies nach einem Solo knapp. „Wir haben gute Möglichkeiten gehabt, doch es ist uns einfach nicht gelungen, in Führung zu gehen“, seufzte Stoffregen, der kurz vor der Pause noch einmal durchatmen musste, als Lüneburgs Sebastian Klepatz einen Kopfball knapp neben das Rehdener Tor setzte (42.).

Auch nach dem Wechsel war Rehden zwar die spielbestimmende Mannschaft, fand aber einfach kein Mittel, das defensive Bollwerk des Gegners zu knacken. „Wir wollten vielleicht auch zu viel“, räumte Coach Stoffregen ein, „und wir haben den entscheidende Pass nicht hingekriegt.“

So blieb Durchgang zwei ziemlich ereignisarm, ehe Mehmet Koc nach einer Stunde fast doch noch die Führung geglückt wäre. Doch nach einer Flanke von Victor Pekrul bekam der 29-Jährige den Ball freistehend nicht unter Kontrolle – die Chance war vertan. Auf der anderen Seite verhinderte Damerow mit einer Glanzparade den noch möglichen Rehdener Knockout (67.), so dass die Punkteteilung am Ende auch gerecht war. · flü


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