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Oberliga Nordost Nord 2017/18 - Spielbericht

12. Spieltag - Dienstag, 31.10.2017 - 13:30
FC Hansa Rostock II - FC Anker Wismar 1:4 (1:0)

Taktikschema ist eine mögliche Variante.




Lupenreiner Hattrick
Henry Haufe ballert sich den Frust von der Seele

Großer Jubel beim Ankerteam und den mitgereisten Fans, als Schiedsrichter Florian Lechner um 15.20 Uhr die Oberligapartie zwischen den Hansa-Fohlen und dem Tabellensechsten FC Anker Wismar abpfiff. Ein riesiger Felsen ist dann auch Stürmer Henry Haufe vom Herzen gefallen, denn der sympathische Angreifer legte mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von dreizehn Minuten den Grundstein zum verdienten Auswärtssieg der Wismarer Elf. „Der Knoten ist nun hoffentlich geplatzt, denn es war schon frustrierend, nur im Pokal zu treffen. Umso mehr freue ich mich jetzt, dass mir gleich ein Hattrick gelungen ist: So kann es weiter gehen“, so Haufe nach dem Abpfiff.


Spielszene 1

Der dreifache Torschütze im Interview



Das zweite Spiel in der englischen Woche führte das Team von Trainer Christiano Dinalo Adigo die kurze Strecke nach Rostock. Dort wartete die 2. Mannschaft des FC Hansa auf die Wismarer Elf. Trainer der Hanseaten ist Felix Dojahn, der vor zwei Jahren noch für den FC Anker auflief. Er bestritt 58 Partien (27 Oberliga, 31 Verbandsliga) für die Ankerelf und erzielte dabei 13 Treffer.

Die Rostocker gingen mit der Empfehlung eines 6:0-Sieges in Malchow und einer guten Partie in Brieselang (3:3) ins Rennen. Und das Team von Felix Dojahn hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Angetrieben von den sehr agilen Jakob Gesien und Valentin Rohe über die rechte Seite und Menelik Ngu’Ewodo über die linke Seitenbahn hatten die Hanseaten mehr vom Spiel und gleich zum Spielbeginn zweite gute Möglichkeiten. Der Führungstreffer nach einem Freistoß war dann auch nicht unverdient. Die Gäste hatten nur durch Henry Haufe (5.) und drei Freistöße verheißungsvolle Aktionen.

In der Halbzeitpause hatte Ankertrainer Adigo dann scheinbar die richtigen Worte und Positionswechsel gefunden. Er ließ Philipp Ostrowitzki und Sebastian Schiewe in der Kabine und brachte dafür Björn Weisenborn und Sahid Wahab. Jetzt deckten die Wismarer deutlich engagierter, griffen die Hanseaten deutlich früher und engagierter an und kamen immer stärker ins Spiel. Innerhalb von 13 Minuten sorgte Haufe dann für eine beruhigende Führung seiner Elf.

Aber die Ankerelf ließ in ihren Bemühungen nicht nach und auch Kevin Mbengani konnte sich mit einem Seitfallzieher nach Flanke von Sahid Wahab noch in die Torschützenliste eintragen. „Ihr habt eine tolle zweite Halbzeit gespielt und wir hatten Glück, dass ihr noch einige sehr gute Möglichkeiten nicht genutzt habt. Ich verstehe das aber nicht: Wir spielen eine gute erste Halbzeit, dann hat meine Elf wohl Angst und lässt sich das Spiel noch klar aus der Hand nehmen“, ärgerte sich Hansa-Trainer Dojahn.


Spielszene 2

Jubel nach dem Schlusspfiff



Ganz anders dagegen Ankercoach Adigo. „Eine tolle zweite Hälfte meiner Mannschaft, die mit einer tollen Moral und spielerischen Glanzpunkten den Sieg noch aus dem Feuer geholt hat. Ich bin stolz auf die gezeigte Leistung in der zweiten Halbzeit. Über die Leistung vor der Pause muss aber noch geredet werden“, so Adigo.

Text: Bernhard Knothe
Fotos: Andreas Knothe






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