Kopfgrafik
Oberliga Nordost Nord 2018/19 - Spielbericht
23. Spieltag - Samstag, 13.04.2019 - 14:00
FC Anker Wismar - SV Lichtenberg 47 1:0 (0:0)
Grafik Taktikschema

     Taktikschema zeigt eine mögliche Variante.




Sonnabend der 13. ein Glückstag für den FC Anker Wismar
Dritter Sieg in Folge

Der FC Anker Wismar fährt weiter in der Erfolgsspur. Gegen den Aufstiegskandidaten und Tabellenführer Lichtenberg 47 gewannen die Hansestädter mit 1:0. Begünstigt wurde der Treffer durch ein Eigentor der Gäste. Sahid Wahab ging über die rechte Seite auf und davon und seine scharfe Eingabe fälschte Philipp Kulecki ins eigene Tor ab, unhaltbar für die Lichtenberger Schlussmann Niklas Wollert.


Spielszene 1

Nils Fiegen (links) im Zweikampf mit Sahid Wahab

Die Gastgeber, die ohne den wegen der fünften Gelben Karte gesperrten Abwehrchef Philipp Unversucht antraten, standen gleich von Beginn an einer sehr angriffsorientierten Berliner Elf gegenüber. Bereits in der zweiten Minute scheiterte Grüneberg nach Vorarbeit von Brechler am Pfosten, in der vierten Minute verpasste Brechler eine Eingabe von Gawe. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel, bis in der 15. Minute Ankerkeeper Robertino Kljajic nach einer sehr rüden Attacke von Brechler lange behandelt werden musste. Trotz starken Problemen am rechten Sprunggelenk biss sich der Ankerschlussmann bis zum Schlusspfiff durch und zeigte eine enorm starke Partie. Vor und nach dem Seitenwechsel hatten Tom Ney (39.) und Christian Okafor (55.) zwei verheißungsvolle Möglichkeiten. Nur eine Minute später dann die umjubelte Führung der Hausherren.


Spielszene 2

Ankerkeeper Robertino klärt gegen Thomas Brechler und Moritz Künne (13).

In der Schlussphase drückten die Hauptstädter vehement auf den Ausgleich, doch eine hervorragende Wismarer Abwehr mit dem deutlich angeschlagenen Schlussmann Robertino Kljajic ließen keinen Treffer der Gäste zu. Im Gegenteil, durch die offene Spielweise der 47-iger boten sich den Hansestädtern selbst noch gute Einschussmöglichkeiten. In der 80. Minute passte der eingewechselte Tim Queckenstedt die Kugel in die Tiefe auf Kelvin Igweani, doch der verlor den Ball im Zweikampf.

In der Nachspielzeit, die mit vier Minuten sehr oppulent ausfiel, lag der Ball noch einmal im Berliner Tor. Queckenstedt hatte sich mit einem pfeilschnellen Antritt über die linke Seite bis in den Strafraum durchgesetzt. Zwar drückte Igweani den Ball per Kopf über die Linie, doch der sehr gut amtierende Unparteiische entschied auf Abseits.


Spielszene 3

Von links: Gelicio Banze, Nils Fiegen, Ivanir Rodrigues (dahinter verdeckt Philipp Grüneberg) und Schiedsrichter Stein

Kurze Zeit später jubelten aber die Hausherren doch und feierten ausgelassen den dritten Sieg in Folge. Nach der Winterpause hat die Wismarer Elf bereits vierzehn Punkte einfahren können, einen mehr als in der ersten Halbserie.


Spielszene 4

Artistische Einlage: Philip Einsiedel (unten) und Christian Okafor (oben)

„Das Fehlen von Abwehrchef Philipp Unversucht hat mein Team anfänglich ziemlich nervös agieren lassen. Doch dann hat das junge Team mit viel Herz und Leidenschaft gespielt. Die Mannschaft hat dann immer mehr Selbstvertrauen gefunden und hervorragend gekämpft. Der Schuss von Wahab wäre auch so ins Tor gegangen, egal, auch so haben wir die drei Siegpunkt bei uns in Wismar behalten“, war Ankertrainer Christiano Dinalo happy nach dem Abpfiff.

Text und Fotos: Bernhard Knothe